„Wir schauen genau:

Es krabbelt, kriecht und fliegt in Wald und Garten“:

 

So hieß ein Projekt, das ich mit den Krippenkindern im Rahmen meines Berufspraktikums in den letzten Monaten durchführte. Besonders interessant sind vor allem Tiere im unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder, denen wir direkt vor Ort begegnen können. Noch im Winter starteten wir mit der Beobachtung von Vögeln. Danach beherbergten wir Raupen, die sich in Schmetterlinge verwandelten. Fesselnd war auch die Entwicklung von Kaulquappen zu kleinen Fröschen.

Zu jedem Tier gab es Lieder, Reime, Geschichten und Bewegungsangebote. Wichtig war mir unsere Dokumentationswand. Dort wurden alle Interessierten stets mit Informationen und aktuellen Bildern zu den einzelnen Aktivitäten versorgt. Als Abschluss trafen sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen zu einem Frühstück. Nach einer kurzen Präsentation konnten Eltern und Kinder mit Korken eine Raupe auf ein Kleidungsstück drucken.

Es war eine erfahrungsreiche und spannende Zeit, die allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Ich bedanke mich recht herzlich bei den Kindern, Eltern und Kolleginnen für diese tolle Zeit.

Gabriele Hoch

Sommerfrühstück bei den Marienkäfern

 

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich die Eltern und Kinder am 08. Juli ab 9.30 Uhr zum alljährlichen Gruppenfest.
Mit einer kleinen Begrüßung und einem kurzen Rück- und Ausblick auf das vergangene und kommende Kindergartenjahr begann der Vormittag. Das reichhaltige Frühstücksbuffet wurde „eröffnet“ und jeder freute sich über die vielen leckeren Sachen, die es gab. Alle Eltern brachten auch dieses Mal wieder etwas mit, so dass es an nichts fehlte.

 

Gemeinsam wurde nun gegessen, wobei ein reger Austausch unter den Eltern und Erzieherinnen entstanden ist. Die Kinder hatten viel Spaß gemeinsam mit ihren Eltern im Garten zu spielen und auch im Sandkasten mit Wasser und Matsch aktiv zu werden. So entstand eine sehr entspannte Atmosphäre zu dem das tolle Wetter seinen Teil beitrug. Es war ein schöner Vormittag der viel zu schnell zu Ende ging.

 

K. Mertel für die Marienkäfergruppe

Nachrichten aus der Krippengruppe

 

Adventszeit bei den Marienkäfern

 

Zur Einstimmung auf die Adventszeit trafen sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Marienkäfergruppe zu einem gemütlichen Frühstück. Es fanden nette Gespräche untereinander statt und wurde schließlich durch das gemeinsame Singen von Weihnachts- und Adventsliedern abgerundet. Musikalisch untermalt wurde das Ganze durch Hr. Probst an der Gitarre und die Kinder mit ihren Rhythmusinstrumenten. Hierbei kam eine wunderbare Stimmung auf, bei der man kaum mit dem Singen aufhören konnte.

In der Zeit bis Weihnachten gab es für die Marienkäfer verschiedene Angebote, die bei den Kindern den Zauber der Adventszeit spürbar machen sollten.

Im Schlafraum wurde gemeinsam eine Weihnachtsecke mit Adventsweg gerichtet. Maria, Josef und der Esel näherten sich Woche für Woche dem Stall in dem das Jesuskind auf die Welt kam.

Anstelle eines Adventskranzes gestalteten die Kinder ein Adventsgesteck, dessen Kerzen beim täglichen Treffen in der Weihnachtsecke entzündet wurden.

Im Außenbereich wurden Tannenzweige mit Lichtern und Weihnachtskugeln geschmückt, täglich beleuchtet und von den Kindern bestaunt.

An einem weiteren Vormittag wurden Plätzchen gebacken. Der Teig wurde dieses Mal mit den Händen geknetet. Das war eine besondere Sinneserfahrung für die Kinder. Mmhh und wie die Plätzchen beim Backen geduftet und danach geschmeckt haben ... einfach lecker.

Im Turnraum fand ein adventliches Bewegungsangebot statt. Die Kinder mussten mit „Weihnachtskugeln“ (Bällen) beladen Hindernisse überwinden, um einen aus Tüchern gelegten Tannenbaum zu schmücken.

Im Atelier durfte sich jeder, der mochte altersentsprechend betätigen. Während die 2-jährigen es toll fanden, einen Tannenbaum gezielt mit Schnipseln und Kleister zu bekleben, war es für die 1-jährigen wichtig, mit dem Kleister zu arbeiten und irgendetwas irgendwie mit Schnipseln zu bekleben.

Während der gesamten Adventszeit hörten die Kinder Adventskalendergeschichten von den Tieren, die dem Stern folgten, um zum Christkind zu kommen. Es wurden Weihnachtslieder gesungen, die von Hr. Bierwald mit der Geige begleitet wurden und einmal besuchten unsere Großen auch das Adventsstündchen im Kindergarten.

Der Höhepunkt war unsere Weihnachtsfeier. Endlich war der Weg von Maria und Josef beendet. Das Christkind wurde in die Krippe gelegt und die Jesuskerze entzündet. Auch die Tiere, die dem Stern gefolgt sind, kamen am Stall an. Die Augen der Kinder leuchteten, als jeder ein Geschenk auspacken durfte. Viele neue Bilderbücher hatte uns das Christkind gebracht.

Es war eine besinnliche Adventszeit, die den Kindern Weihnachten ein Stück näher gebracht hat.

 

K. Mertel für die Marienkäfer

Eine wunderbare Reise

durch die Welt der Klänge und der Musik

 

Am 10.02.16 startete ich mit meiner Jahresarbeit in der Krippe. Fünf Kinder erlebten 10 Wochen Angebote mit dem Thema: „Eine wunderbare Reise durch die Welt der Klänge und der Musik“. Sie konnten ihre eigenen Fähigkeiten im Bereich „Hören“ und „Sprache“ ausbauen. Dazu hörten sie viel, haben neue Lieder und Reime kennengelernt und mit Instrumenten gespielt. Als musikalische Unterstützung hatte ich Herrn Bierwald mit seiner Geige an meiner Seite. Die Kinder hatten viel Spaß und bekamen am Ende des Projektes ihr Musikbuch, das  jeden Projektschritt anhand eines Bildes angezeigt hat. Zum Abschluss fand am 16.04.16 ein Elternfrühstück statt, bei dem ich meine Jahresarbeit in Form von einer Präsentation vorgestellt habe. Auch Herr Bierwald sagte ein paar Worte zum Thema „Malen nach Musik“ im
U3-Bereich. An diesem Vormittag hatten die Eltern auch die Möglichkeit, ein Instrument mit Ihrem Kind zu basteln.

Es war ein schöner Morgen.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Tanja Kowalski

Elterneinsatz bei den Marienkäfern

 

Um unseren Garten für unsere Krippenkinder zu optimieren, fand am 6. Juni ein Elterneinsatz unserer Gruppe statt. Silvia Pospischel hatte von ihrer letzten Fortbildung mit dem Thema „Der Garten als Lern- und Erfahrungsraum für Krippenkinder“ viele Anregungen mitgebracht, die wir nach und nach umsetzen möchten. Denn gerade im Außengelände gibt es sehr viele Bereiche, welche die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen und herausfordern.

Voll Tatendrang trafen zum angesetzten Zeitpunkt sechs Papas und zwei ehrenamtliche Helfer in unserem Krippengarten ein. Ein Ziel dieses Vormittages war es, den Boden für einen kleinen Kräutergarten vorzubereiten, der dann im Laufe der Woche gemeinsam mit den Kindern bepflanzt werden soll. Hierzu mussten die Papas einige Büsche ausgraben und klein schneiden, was sich als sehr schweißtreibende Arbeit herausstellte. Außerdem mussten sie eine neue Umrandung für das nun entstandene Beet bauen und befestigen. Das zweite Ziel an diesem Morgen war, unseren Sandkasten um einen Matschbereich zu erweitern. Unermüdlich und unter vollem Körpereinsatz trugen die fleißigen Helfer bei über 30°C ein Stück der Rasenfläche ab. Auch hier wurde eine neue Umrandung gebaut und befestigt. Zum Schluss mussten beide neu angelegten Bereiche mit Erde aufgefüllt werden. Am Ende konnten wir voller Stolz auf  zwei neue Abschnitte unseres Gartens blicken, die den Kindern besonders viele Sinneserfahrungen bieten werden.

Ein großer Dank an Herrn Happ, Hr. Hummel, Hr. Sauer, Hr. Goldmann, Hr. Kakinada und Herrn Vogt, sowie an die Helfer Hr. Pospischel und Hr. Sulzer, die als Ehemänner der Krippenerzieherinnen  an diesem Vormittag Zeit gefunden haben, um uns bei unserem Vorhaben so tatkräftig zu unterstützen.

 

K. Mertel für die Marienkäfergruppe

Elternnachmittag der Marienkäfergruppe (Krippe)

 

Alters- und entwicklungsentsprechend gibt es in unserer Krippengruppe zum Vater- und Muttertag keine gebastelten Geschenke, sondern einen Elternnachmittag. Wir schenken „Zeit“.

Am 19. Mai wurde bei uns bereits am Vormittag mit den Vorbereitungen hierfür angefangen. Die Kinder haben Mehl und Zucker abgewogen, Eier in die Schüssel geschlagen, Butter untergerührt, Milch abgemessen und alle Zutaten zu einem leckeren Muffinteig vermengt. Wir wollten die Eltern nämlich mit leckeren Überraschungsmuffins verwöhnen. Die geheime Zutat war ein Stück Schokolade, das in jedem Muffin „versteckt“ wurde. Selbst unsere 1-jährigen fanden Interesse daran, mal nachzuschauen, was für eine Maschine da so geheimnisvoll aus dem Nebenraum zu hören ist und haben mit ihrer Neugierde auch einen Beitrag zum Backen geleistet.

Um 16 Uhr war es dann endlich soweit. Die Eltern der Kinder kamen und nach kurzer Begrüßung begann ein wunderschöner Nachmittag an dem die Eltern sich einfach nur einmal bedienen durften, ohne selbst etwas organisieren zu müssen. Bei Muffins, frisch gebackenen Waffeln, frischem Obst, Kaffee und Tee fand ein reger, ungezwungener Austausch unter den Eltern statt. Auch die Kinder haben diesen Nachmittag sehr genossen.

 

K. Mertel

UNSERE KRIPPE

 

Wir sind eine eingruppige Krippe, die der Kita St. Marien angehört. Es finden 10 Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren bei uns Platz. Uns ist es sehr wichtig, dass sich Ihre Kinder in unseren Räumen wohl und geborgen fühlen.

Im Gruppenzimmer finden die Kinder die Möglichkeit zu experimentieren, Dinge immer wieder neu zu entdecken und sich ihre Welt im geschützten Rahmen in „eigener Regie“ zu erschließen. Unsere Ruheinseln (Kuschelhöhle und Schlafraum) bieten Platz zum Rückzug, um dort Geborgenheit und Entspannung zu erfahren.

Wasser ist für Kinder ein spannendes Element, das sie in unserem Waschraum freudig immer wieder mit allen Sinnen erfahren dürfen. Kleinstkinder erschließen sich ihre Umwelt durch Bewegung. Flur, Turnraum und Garten laden täglich zu Bewegungsaktivitäten ein. Unser Garten soll die Selbstbildungsprozesse der Kinder anregen und einen Freiraum für eigene Entdeckungen geben.

 

 

UNSERE SCHWERPUNKTE

 

Bindungsaufbau & Eingewöhnung
„Keine Bildung ohne Bindung“
Damit sich Ihr Kind bei uns wohlfühlen und entfalten kann und ein optimaler Bindungsaufbau möglich ist, ist eine gute und feinfühlige Eingewöhnung unerlässlich. Unsere 4-wöchige Eingewöhnung erfolgt nach dem „Berliner Modell“, in der Sie und die Bezugserzieherin Ihr Kind gemeinsam begleiten werden. Der genaue Ablauf wird beim Erstgespräch
mit der Bezugserzieherin besprochen.

 
Selbstständigkeit, Autonomie & Ich-Findung
„Hilf mir es selbst zu tun!“ (Maria Montessori)
Gerade im Alter von 1 – 3 Jahren entwickeln Kinder ein großes Autonomiebestreben. Die Ich-Findung rückt in den Mittelpunkt. Wir unterstützen Ihr Kind dabei in den verschiedensten Entwicklungsbereichen die bereits erworbene Selbstständigkeit umzusetzen
und stärken damit sein Selbstbewusstsein.

 
Sprache begleiten und fördern
Seit März 2014 sind wir Konsultationskita für eine „alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Förderung von Kindern unter 3 Jahren“. Wir arbeiten nach dem Konzept des DJI „Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten.“
Mit Sprache begreifen wir die Welt. Wir geben Ihrem Kind Worte für sein Tun und Handeln und unterstützen so den aktiven und passiven Spracherwerb. Auch nonverbale Aspekte wie Blickkontakt, Gestik, Mimik, Körperhaltung und Stimmlage helfen dem Kind bei der Entwicklung des Sprach-erwerbs und werden von uns gezielt und bewusst eingesetzt.

Musikgarten in der Marienkäfergruppe

 „Sprache begleiten und fördern“ ist einer der Schwerpunkte der Krippenpädagogik in der Marienkäfergruppe (1– 3 Jahre). Durch das Konzept des Deutschen Jugendinstituts „Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten“ wurde dieser Schwerpunkt nochmals hervorgehoben. Singen und musizieren unterstützt den Spracherwerb spielerisch.

Während eines mehrtägigen Seminars und nach dem Bestehen einer Lehrprobe, hat sich Katja Mertel erfolgreich zur lizenzierten Musikgartenlehrkraft qualifiziert. Einmal wöchentlich findet seit Mitte November 2014 der Musikgarten bei den Marienkäfern statt. Die Themen „Zu Hause“, „Tierwelt“, „Beim Spiel“ und „Draußen“ spielen hier eine wichtige Rolle. Das Musikgartenkonzept ist für Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahren konzipiert. Die Schwerpunkte Singen, Zuhören und Bewegen stehen in jeder Stunde im Vordergrund. Es wird gesungen, getanzt, Bewegungs- und Fingerspiele sowie Kniereiter und Aktivitäten zur Körpererfahrung gemacht. Darüber hinaus geht es um Musikhören und den Einsatz von Instrumenten. „Robinson“, eine große Handpuppe, ist während jeder Musikgartenstunde ein beliebter Begleiter, der die Kinder zum Singen, Sprechen und Mitmachen anregt.

Wissenschaftliche Langzeitstudien haben bestätigt, dass Musikerziehung positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Intelligenz, Kreativität und Sprache hat und das logische Denken, das räumliche Vorstellungsvermögen sowie die soziale Kompetenz und Teamfähigkeit von Kindern fördert.

 

„Es ist schön zu sehen wie die Kinder bereits jetzt schon die Lieder und Aktivitäten der Musikgartenstunden in ihren Alltag transportieren. So wird bei uns während des Morgenkreises und besonders auch während der Bildungszeit (Freispiel) viel gesungen und musiziert. Die Kinder freuen sich sehr auf „Robinson“, denn sie haben schon verinnerlicht, dass dann wieder der Musikgarten statt findet.“

Laden Sie hier unseren Krippen-Flyer runter: