Neues  aus dem Bundesprogramm „Sprach-Kita:

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

vom Kath. Kindergarten St. Marien aus St. Leon

Seit Januar 2016 ist der Kindergarten St. Marien in St. Leon im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ dabei.

Wir sind eine Sprach-Kita und legen besonderen Wert auf sprachliche Bildung im Kita-Alltag.

Unsere zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung Frau Menges wird im Rahmen des Bundesprogramms fachlich begleitet. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören die Beratung, Begleitung und Unterstützung des Kita-Teams in den Bereichen alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit, Inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit den Familien.

Die Kita-Leiterin Ulrike Lechnauer-Müller und die Fachraft für sprachliche Bildung Frau Menges arbeiten als Tandem eng zusammen.

Als Verbundkita Rhein-Neckar Kreis treffen wir uns regelmäßig mit anderen Sprachkitas aus dem Bundesprogramm und werden von unserer dafür zuständigen Fachberatung Frau Bur zu diesen Themenbereichen weitergebildet.

In diesem Rahmen besuchte uns Frau Bur in unserer Teambesprechung am 10. Juli 2017.

In einer Kennenlern-Runde stellte sich jedes Teammitglied kurz in seiner Muttersprache vor.

Da auch der Dialekt als Zweitsprache anerkannt ist, wurde in dieser Runde viel gelacht. Frau Bur war auch über unser großes Team überrascht und freute sich über die gute Zusammenarbeit.

Zu Eröffnung unseres zweiten Themenpunktes Zusammenarbeit mit Familien, hat Frau Bur ein ungewöhnliches Essensbüfett vorbereitet.

Die Speisen waren beschriftete Zettel mit Inhalten für gute Elternarbeit.

Jeder durfte sich einen Teller nehmen und die „ Speisen“ dazu tun. Jene „Speisen“, die uns für ein gutes Elterngespräch besonders wichtig erschien, kamen auf den Essensteller.

Aber auch „Speisen“, die wir nicht mehr brauchen konnten, bzw. nicht mehr „verdaulich“ sind, konnten auf die Wegwerf-Ablage gelegt werden.

Während der Auswertung unserer „Speisen“ wurde schnell ersichtlich, welche Haltung wir zu den Elterngesprächen einnehmen und was unsere nächsten Ziele sind.

 

Ein herzliches Dankeschön für ihre ideenreiche Einführung zu einem  Themenbereich der Sprachkita „Elterngespräche-Zusammenarbeit mit Eltern“

Unsere fröhlichen Kinder

Sprachkita-Treffen

im Sankt Marien Kindergarten St. Leon

Seit Januar 2016 nehmen wir, die Kita St. Marien aus St. Leon, am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.

Hierzu stellt der Bund im Zeitraum von Januar 2016 bis Dezember 2019 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und Fachberatung geschaffen werden.

 

Wir sind nun eine der Verbund-Kitas aus dem Rhein-Neckar Kreis und werden von der Fachberatung Frau Bur in diesem Programm begleitet.

 

Die Kita-Leiterin Ulrike Lechnauer-Müller und die Fachkraft für sprachliche Bildung Doris Menges bilden dabei ein Tandem, das in regelmäßigen Verbundtreffen weiter qualifiziert wird. Das übergeordnete Ziel des Programms ist die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita weiter zu entwickeln und in der Konzeption zu verankern. Hierbei legt der Sankt Marien Kindergarten einen Schwerpunkt auf die sprachliche Begleitung im Kita-Alltag mit den Marte Meo Basiselementen.

 

Um unsere Arbeitsweise unseren Kolleginnen aus den anderen Sprach-Kitas vorzustellen, haben wir sie zur Präsentation der Marte Meo-Methode und deren Umsetzung in unsere Kita eingeladen.

So besuchten uns am  Donnerstag, den 29.09.2016 10 Leitungs- und Fachkräfte für Sprachliche Bildung aus 7 Sprach-Kitas des Rhein Neckar-Kreises, sowie unsere Fachberatung Frau Bur.

 

Mit einem Rundgang durch unsere Kita starteten wir den zweistündigen Nachmittag. Frau Lechnauer-Müller brachte dabei den Kolleginnen unsere Arbeitsweise in den Themenräumen mit unserem klar strukturierten Tagesablauf nahe. Die Kolleginnen waren sehr interessiert und bestaunten unsere gut ausgestattete Kita.

 

Anschließend stellte im Teamzimmer Frau Menges die Umsetzung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung mit der Marte Meo Methode in einigen Videosequenzen vor. Viele Fragen wurden gestellt und so war es ein sehr inspirierender kurzweiliger Nachmittag.

 

Mit neuen Eindrücken und Ideen verabschiedeten sich die Kolleginnen/Kollegen bis zum nächsten Treffen in einer der anderen Verbund-Kitas.

 

Ulrike Lechnauer-Müller          &         Doris Menges

Kitaleitung                                           Fachkraft für sprachliche Bildung

Annonce Rundschau und Homepage

 

Inhouse-Fortbildung der Erzieherinnen des St. Marien Kindergartens im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Am Freitag, den 09. September 2016 um 9.00 Uhr begrüßten die Kita-Leiterin Frau Lechnauer Müller und die Fachkraft für sprachliche Bildung Doris Menges die Fortbildungsreferentin Gabriele Ries im Katholischen Kindergarten St. Marien.

Das Kita-Team war bereit für den 3. Fortbildungstag zur Reihe „Alltagsintegrierte sprachliche Bildung“ im Kindergarten, der unter anderem im Rahmen des Bundesprogrammms „Sprach-Kitas“ von 2016-2019  vom Bundesfamilienministerium gefördert wird.

Gabriele Ries, Diplom-Sozialpädagogin, Psychomotorik-Therapeutin, Marte Meo Supervisorin und Multiplikatorin für das DJI-Konzept ist uns schon aus der Arbeit mit dem Bundesprogramm „Sprache und Integration“ und der Qualifizierungsoffensive des deutschen Jugendinstitutes bekannt und eine gern gesehene Referentin.

Heute betrachteten wir anhand von Videoanalysen die sprachliche Begleitung der Kinder durch die Erzieherinnen in den Themenräumen unserer Kita.

Wie können wir anhand der Marte Meo Basiselemente besser mit den Kindern in Kontakt sein und mit einer guten sprachlichen Begleitung die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen?

Frau Ries startete den Tag mit einer Gruppenübung als Einstieg in das Thema. Im ganzen Haus verstreut wurde das Team aktiv. Später wurden die Erfahrungen im Plenum zusammengetragen und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Hier zeichneten sich schon die ersten Aha-Erlebnisse ab.

Danach wurden auf den Grundlagen der Marte Meo-Basiselementen Filme aus verschiedenen Themenräumen analysiert und Tipps und Anregungen für eine gute sprachliche Begleitung gegeben.

Darüber hinaus wurde sichtbar, dass für ein Gelingen auch gute Absprachen unter den Erzieherinnen wichtig sind, um der begleitenden Erzieherin beim Materialangebot „den Rücken frei zu halten“.

Ebenso wurde klar, welche Rolle der Erzieherin in dieser Zeit zukommt. Sie ist sprachliche Begleiterin, Dialogpartner und Zuhörer, Moderatorin für Kooperation, Leiterin für strukturierte Abläufe, Unterstützerin für die Entwicklung eines guten Selbstbildes beim Kind.

Für die Ausführung dieser Aufgaben wird von der Erzieherin ein hohes Maß an Präsenz, Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert.

Das war ein erfolgreicher Tag mit einem intensiven wertschätzendem Blick in die sprachliche Bildungsarbeit mit dem Kind, deren Aufgaben und Rahmenbedingungen.

Mit einer kurzen Abschlussrunde beendeten wir den kurzweiligen Fortbildungstag

Inhousefortbildung der ErzieherInnen am 20.02.16
zum Thema alltagsintegrierte Sprachförderung

 

Von 9-16 Uhr am Samstag, beschäftigten sich die ErzieherInnen im zweiten Teil Ihrer Inhouse-Fortbildungsreihe damit, wie wir die Kinder im Kindergartenalltag sprachlich besser begleiten können. Zum einen, um den Kindern Begriffe und Worte für Ihr Tun zu geben, zum Anderen, um die Übergänge im Kindergartentag förderlicher gestalten und begleiten
zu können.

Anhand von Videoaufnahmen analysierten wir die Mittagssituation:

Der Gong ruft die Kinder im Garten zum Essen. Es gilt jetzt die Gummistiefel oder Schuhe auszuziehen. Die Matschhose und Jacke müssen an die Garderobe gehängt werden. Dann die Hausschuhe anziehen. Danach folgen der Gang zur Toilette und das Händewaschen. Anschließend muss das Magnetbild zum Essraum gehängt werden und noch der Platz im Raum eingenommen werden. Das Mittagessen wird gegessen, danach geht es, je nach Betreuungsform, zum Ausruhen oder wieder zum Spielen.

Diesen Ablauf müssen 110 Kinder mit ihren Erzieherinnen im Zeitraum zwischen 11.30 und 12.30 Uhr bewältigen.

Wie wir feststellten, eine logistische und auch anstrengende Meisterleistung, die Kinder und ErzieherInnen schaffen müssen.

Im nächsten Schritt wurden Lösungen gesucht, wie sich diese Situation gut strukturieren und sprachlich begleiten lässt, um die Zeit für alle Beteiligten entspannt und sprachanregend zu meistern.

Die Probephase der erarbeiteten Lösungen lief bereits am darauffolgenden Montag an.

 

Herzlichen Dank an die Kolleginnen, die am Wochenende so intensiv an der Qualitätsentwicklung unserer Einrichtung gearbeitet haben.