5. Netzwerktreffen der Sprachförderung

 

Am Montag, den 26. Juni 2017 fand unser 5. Netzwerktreffen der Sprachförderung St. Leon/Rot statt.

 

Diesmal lud uns Martina Riester in ihr Kinderhaus St. Nikolaus in St. Leon ein.

Mit einer Führung durch ihr Haus lernten wir ihren Arbeitsbereich kennen.

In vielen Details war ihr Wirken als Sprachförderkraft zu erkennen. An einer Pinnwand waren Aushänge zu ihrer Arbeit mit den Kindern zu sehen und in einer Elternsitzecke lagen viele Informationen zu Mehrsprachigkeit zum Lesen und mit nach Hause nehmen aus. Ein reger Austausch fand zwischen den Sprachförderkräften St. Leon/Rot Nicole Kloss, Martina Riester und Doris Menges statt.

Danach zeigte Frau Menges eine Präsentation zur Mehrsprachigkeit Begriffe und Definitionen aus der Bundesoffensive Sprachkitas  „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

 

Wer gilt eigentlich als mehrsprachig?

Die Verteilung der Mehrsprachigkeit auf der ganzen Welt!

Was bedeutet Mehrsprachigkeit, gesteuerter und ungesteuerter Zweitspracherwerb und Code-Switching?

 

Diese Fragen wurden in der Präsentation, Film und Austausch genauer betrachtet und erörtert. Dieses Thema gab uns viel Gesprächsstoff und so manche Aha-Erlebnisse waren zu verbuchen.

 

Anschließend tauschten wir wieder neue Spiele zur Sprachförderung  aus. Jeder brachte interessante Spiele mit ein, die dankbar von allen Beteiligten angenommen wurden.

 

Wir freuen uns schon auf unser nächstes Treffen im November.

Am späten Nachmittag des 4. Juli, fand unser zweites Treffen der Sprachförderkräfte aus St. Leon und Rot statt. Die Sprachexpertinnen
Gabi Körner (St. Raphael), Nicole Kloss (St. Elisabeth), Martina Riester
(St. Nikolaus) und Doris Menges
(St. Marien), trafen sich zu einem
zwei stündigen Austausch.

2. Netzwerktreffen der Sprachförderkräfte

St. Leon und Rot

Empfang, Anmeldetafel, Spielzimmer, Krippe

Es ging darum, sich gegenseitig die Praxismaterialien aus der Arbeit der Sprachförderung in den einzelnen Kitas vorzustellen.

Besonders positive Erfahrungen konnten mit der Arbeit der Praxismaterialien zur ganzheitlichen Sprachförderung „Das bin ich“ gemacht werden. Das Paket beinhaltet die Handpuppe Finki, 4 Arbeitsmappen, große und kleine Poster sowie einen Kasten mit Bildkarten, die mit vielen Ideen, Anregungen und Möglichkeiten interessant und mit viel Freude bei den Kindern zum Einsatz kommen. Aber auch die Praxismaterialien Wuppis Abenteuerreise durch die phonologische Bewusstheit und weitere Bücher zur Sprachförderung, sowie Spiele und Bildkarten zum Thema Adjektive, Reime, Präpositionen usw. finden ihre Verwendung im Alltag.

Wir stellten fest, dass wir Sprachexpertinnen sehr kreativ im Einsatz der vielen Materialien sind und mit eigenen einfallsreichen Ideen unsere Sprachförderstunden aufbauen. Ein herzliches Dankeschön an die Sprachexpertinnen für ihr Engagement und ihren bereichernden Austausch.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen der Sprachförderkräfte
St. Leon/Rot am 24. Oktober diesen Jahres.

 

Doris Menges, Sprachexpertin des Kindergartens St. Marien

Netzwerk-Treffen der Sprachförderkräfte

St. Leon und Rot

 

Die sprachliche Bildung nimmt in der Kindertagesbetreuung in St. Leon und Rot schon seit Jahren eine wichtige Rolle ein. In Kleingruppen oder alltagsintegriert werden die Kinder von fachlich geschulten Sprachförderkräften begleitet und in ihrer Sprachentwicklung unterstützt. Hierzu erhalten die Einrichtungen finanzielle Zuwendungen aus dem Förderprogramm „Spatz- Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf“ des Landes Baden Württemberg. Auch in Förderprogrammen des Bundesfamilienministeriums werden Kitas finanziell und personell gefördert und bei der Umsetzung der alltagsintegrierten Sprachbildung begleitet.

Denn die Sprache ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung des Kindes und die Grundlage für den Erfolg in der Schule und im weiteren Leben.

Mit der Bundesoffensive „Frühe Chancen Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“  des Bundesfamilienministeriums war es uns möglich ein Krippen-Netzwerk in diesem Rahmen aufzubauen. Ebenso vernetzen sich nun auch die Sprachförderkräfte aus St. Leon & Rot, um im fachlichen Austausch eine Verbesserung der sprachlichen Bildung in den Kindertagesbetreuungen St. Leon und Rot zu erreichen. Neue Impulse, fachliche kollegiale Beratung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sollen ein Baustein in der Qualitätssicherung der sprachlichen Bildungsarbeit in den St. Leoner und Roter Kitas werden.

 

Dies wird nun auch von der Gemeinde St. Leon Rot mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln weiterhin unterstützt und gefördert.

In diesem Zusammenhang fand am Montag, den 21. März von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr unser erstes Netzwerktreffen der Sprachförderkräfte statt.

Trotz der Krankheitswelle haben sich die Sprachexpertinnen der Kath. Kindergärten St. Nikolaus, St. Elisabeth und St. Marien zum ersten näheren Austausch zum Aufbau der einzelnen Sprachfördermodelle zusammengesetzt. Viele neue Anregungen konnten wir uns gegenseitig geben. Von den schönen Igel- und Vogel-Handpuppen, die als Maskottchen der Sprachförderung die Kinder begleiten, über neue Möglichkeiten der Elternarbeit  bis hin zu neuen Sprachprüfverfahren, die uns Fachkräften helfen, das Sprachbild des Kindes besser einzuschätzen.

Es war ein sehr effektiver und interessanter Nachmittag.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Sprachexpertinnen für ihr Engagement.

Wir freuen uns schon auf das nächste Netzwerktreffen der Sprachförderkräfte St. Leon/Rot am 4. Juli 2016 um 16.00 Uhr.

 

Doris Menges, Sprachexpertin des Kath. Kindergartens St. Marien