Wenn es draußen eiskalt ist, wird Wasser zu Eis oder es fällt als Schnee vom Himmel.

So fanden die Kinder im Garten außer Schnee auch noch vereiste Pfützen und Eisstücke, die in Wasserbehältern gefroren waren. Eis fasziniert Kinder immer wieder. So war die anhaltende Kälte eine ideale Gelegenheit um Experimente mit Wasser und Eis anzubieten.

 

- Wie entsteht Eis?

- Eis ist kalt.

- Eis schmilzt in der Hand

- Warum ist in Eisstücken Wasser eingeschlossen?

 

Diese Feststellungen und Fragen beschäftigten die Kinder. Wir griffen die Fragen auf und probierten selbst Eis herzustellen. Tagelang füllten wir verschiedene Behälter und stellten sie in den Garten. Wir dachten darüber nach, in welchen Situationen Eis schmilzt oder wie man das verhindern könnte. Die Kinder stellten fest, dass sich Wasser ausdehnt, wenn es gefriert und das Eis durch seine Kraft  manche Behälter zum Platzen gebracht hat.

Mit der Lupe konnten die Kinder die Luftbläschen erkennen, die im Eis eingeschlossen waren und dass die Eisblöcke außen weiß wurden.

Wunderbare Türme, Bauwerke und Skulpturen wurden aus den verschiedenen Eisformen gebaut und Überlegungen angestellt, wie man diese zusammenkleben könnte.

Einige Kinder gossen sich mit Wasser eine Eisbahn. Wir hatten einen riesigen Winterspaß!

 

Eure Forscher

Erste Hilfe von und mit Kindern

 

Projekttage zum Thema „ Erste Hilfe“ im Kindergarten St. Marien

In der Woche vom 19.10. – 23.10. beschäftigten sich die Schulanfänger mit einem neuen Thema:

 

Was tun, wenn jemand „Erste Hilfe“ benötigt und was bedeutet dies überhaupt?

 

Um den Kindern den Einstieg zu erleichtern, lernten wir am ersten Projekttag anhand eines Körperumrisses und Körperbildkarten unseren Körper besser kennen. Jedes Kind konnte ein Körperteil beschreiben und zeigen wo es sich genau befindet. Am nächsten Tag erzählten alle, an welcher Stelle sie schon einmal eine Verletzung hatten und wie das passiert ist. Wir stellten fest, wie man bei Verletzungen „Erste Hilfe“ leisten und somit den Betroffenen unterstützen kann. Am Mittwoch  kam uns unsere Kindergartenmama Fr. Bub mit ihrem pensionierten Rettungshund Tyler besuchen. Der Kindergarten Garten wurde kurzerhand zum Trainingsgelände. Ein paar Kinder versteckten sich und wurden dann von Tyler gesucht. Es wurde uns gezeigt, dass der Hund durch Bellen Alarm schlägt und so vermisste Menschen gefunden werden können. Das war sehr interessant. Abschließend kam am darauffolgenden Tag Fr. Schütz vom deutschen roten Kreuz und absolvierte mit den Schulanfängern ein „Erste Hilfe“ Training, bei dem sie unter anderem lernten, wie ein Handverband gemacht wird und welche Notrufnummer sie sich immer merken sollten.

 

In dieser Projektwoche konnten die Kinder ihre sozialen Kompetenzen ausbauen, ihre Körperwahrnehmung vertiefen und sensibilisiert werden für das Thema „ Erste Hilfe “

Die Schulanfänger besuchten passend zum Thema unseres Sommerfestes
„Musik verbindet-Musik erleben“ in Heidelberg das Theaterstück:

Wie die Trommeln auf die Erde kamen

nach einem afrikanischen Märchen

Der König von Afrika ist betrübt. Nie sind Verwandte und Freunde rechtzeitig zu Hochzeiten, Trauerfeiern oder anderen Ereignissen zur Stelle. Er bittet die Himmelskönigin um Hilfe. Ein Ungeheuer, dem der König sein Wort gibt, ihm einen Wunsch zu erfüllen, ermöglicht ihm, zur Himmelskönigin zu gelangen. Sie erhalten Instrumente, die ihnen helfen, sich auch über weite Strecken zu verständigen: Trommeln. Nun ist dem König geholfen, doch muss er einen hohen Preis dafür zahlen. Das Ungeheuer will als Gegenleistung die Königstochter.

Es war ein interessanter, spannender Vormittag für alle Kinder und die begleitenden Erzieherinnen.

Schade, dass der Abschlussgottesdienst mit allen anderen Kindergärten in St. Leon und der Ausflug die letzten Aktionen mit unseren Schulanfängern waren. Ganz schnell war dieses Kindergartenjahr um.

 

Wir verabschieden alle Kinder, Eltern, Großeltern in die Ferien und unsere Schulanfängern in die Erste Klasse. Eine schöne Sommerzeit

 

Alle MitarbeiterInnen der Kita St. Marien

Firmprojekt Bauwagen

Vielen herzlichen Dank !

Ein dickes Dankeschön an die Firmanden Luca, Theresa, Meret, Lena, Ronja, Chiara, Anne, Viviane    und Elena, die an einem sonnigen Samstagmorgen unseren Bauwagen verschönerten.

Vielen Dank auch an Susanne Feindler, die das Bauwagenprojekt betreute.

Das Ei - Symbol des Lebens

Dies konnten unsere Kinder im Forscherzimmer

hautnah miterleben. Durch die Unterstützung von

Herrn Koman vom Kleintierzüchterverein, Herrn Thener, der uns seinen Brutapparat auslieh und Herrn Heiler, der uns einen Kükenstall baute, konnten wir auch in diesem Jahr 20 Eier ausbrüten. Am 29. Februar wurden die Eier eingelegt. Anhand eines eigens dafür gebastelten Entwicklungskalenders, Entwicklungseier und durch das Schieren der Eier konnten die Kinder die verschiedenen Entwicklungsstadien der Küken verfolgen und erkennen, wie lange es dauert, bis die Küken aus den Eiern schlüpfen. 21 lange Tage dauert die Brutzeit. In der Zwischenzeit hegten und pflegten wir die Eier. Es tauchten einige Forscherfragen auf, denen wir auf den Grund gingen.  Z.B. was frisst denn ein Küken im Ei? Bekommt das Küken genügend Luft? Aus was besteht denn die Schale? Warum ist das Ei so komisch rund und hart?

Kurz vor Ostern ist ein Küken nach dem anderen aus der Schale geschlüpft und hat das Licht der Welt erblickt. Am Ende haben wir 7 kleine Küken bekommen.

 

Eure Forscher

Hühnchen Frieda

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm …"

 …aber zuerst sitzt er fest“. So beginnt Frederick seinem kleinen Bruder zu erklären, was ein Apfel ist. Wie die zwei Brüder aus der Geschichte „Piggeldy und Frederick“, machten auch wir uns auf den Weg nach Wiesloch mit einem eigens dafür gebuchten Bus. Bepackt mit einem Bollerwagen und einigen Erntekörben marschierten wir in die Weinberge bis in die Gegend der Apfelbäume. Dort wurde den Kindern erklärt, dass man Äpfel nicht abrupfen sondern abdrehen muss um sie zu ernten. Und schon konnten wir mit der Ernte beginnen. Schnell war der lange Weg vergessen und alle halfen mit beim Abmachen und Einsammeln der Äpfel. Und wie Piggeldy und Frederick machten wir uns Gedanken was man aus Äpfeln alles herstellen kann. Nämlich Apfelkuchen, Apfelmus, Apfelpfannkuchen und auch Apfelsaft. Und einige Kinder beschlossen, dass sie ihre Äpfel lieber gleich essen. Und natürlich brachten wir auch eine volle Ernte mit zurück in den Kindergarten. Die Idee der Kinder, Apfelsaft selbst herzustellen, wollten wir in die Tat umsetzten und so kontaktierten wir Herrn Stramm vom Obst und Spargelverein in St. Leon.

Schnell und problemlos hat sich Herr Franz Stramm bereit erklärt, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und mit uns Apfelsaft herzustellen. Am darauffolgenden Mittwoch baute Herr Stramm mit seinem Assistenten, Herrn Karl Keller, die Saftpresse (so wie die Kinder es nannten) auf. Fachmännisch erklärte er den Aufbau und Ablauf der Maschinen. Und dann ging es los. Die Kinder konnten von Beginn an mithelfen die Äpfel in der „Apfelraspelmaschine“ zu raspeln. Dabei war viel Kraft und Ausdauer gefragt. Schon nach den ersten Minuten entstand die Frage, warum werden denn die Raspeln so braun… sind die jetzt faul und verschimmelt? Außerdem merkten die Kinder gleich, wie süß die Raspeln sind und sich die Frage gestellt, wie der Zucker in den Apfel kommt. Das ist ein Fall für die Forscher! Und somit experimentierten wir in den darauffolgenden Tagen mit den Äpfeln und dem Apfelsaft und fanden heraus, dass durch Zitronensaft die Äpfel nicht so braun werden und durch Zucker oder Honig die Äpfel haltbarer sind. Außerdem wollen wir die Kerne der Äpfel in Erde pflanzen um selbst eigene Pflanzen wachsen zu lassen.

 

Vielen herzlichen Dank nochmals an Herrn Stramm und Herrn Keller für ihre Bereitschaft uns zu unterstützen und dass sie sich so viel Zeit für uns genommen haben.

Das Forscherteam Fr. Uhl, Fr. Thener, Fr. Heiler

Küken schlüpfen

in der Kita St. Marien

 

Jetzt sind unsere Hühner schon groß!

Und auf dem Kleintierzüchtergelände zu bewundern!

„Pik –Pik – Pik …..

im Ei da ist es warm und schön, doch leider kann man gar nichts sehn“.

gerade im Kindergarten geschlüpfte Küken

Unsere 20 Eier haben wir gehegt und gepflegt, täglich mehrmals gewendet und umsorgt, wir haben ihnen auch Lieder gesungen und sie gestreichelt. In der zweiten Woche konnten wir die Eier mit einer Schierlampe durchleuchten. In einigen Eiern konnte die Kinder die Küken erkennen und wenn man genau schaute sah man auch schon das Auge oder manchmal wie sich das Küken in dem Ei bewegte. Manche Küken waren schon so groß, dass man nur noch schwarz sah. Und in 10 Eiern konnte man sehen, dass gar nichts drin war bzw. der Dotter zu sehen war.

Und nach 21 Tagen war es dann soweit. Plötzlich kamen Geräusche aus den Eiern und langsam pickten sich die Küken eines nach dem anderen durch die Eierschale. Das erste war schon in der Nacht geschlüpft und weitere 7 schlüpften nach und nach. Das war sehr spannend und für die Küken sehr anstrengend.

Freundlicherweise hat uns Herr Komann, die Schierlampe, einen eigens dafür gebauten Küken Stall und die dazugehörende Wärmelampe zur Verfügung gestellt. Nochmals vielen Dank für die engagierte Unterstützung. Das Forscherteam Brigitte Thener, Monika Uhl und Petra Heiler

Allerlei rund ums Ei – Naturwissenschaft zum Anfassen

Was eignet sich besser zum Eier forschen als die Osterzeit?

Deshalb haben wir, die Kinder, die ins Forscherzimmer kamen und die Erzieherinnen aus dem Forscherzimmer,
das Hühnerei genauestens unter die Lupe genommen. Die Kinder trugen ihre ganzen Erfahrungen und ihr Wissen über Eier zusammen. Dabei kamen alle Sinne zum Einsatz:
Wir haben die Eier angeschaut, befühlt, aufgeschlagen, gerochen, geschüttelt, gerührt, erforscht, mit ihnen experimentiert und natürlich in verschiedenen Varianten gegessen. Motiviert und begeistert ging die „Eierforschung“ stetig weiter. Wir beschäftigten uns mit den Fragen, ob ein Ei schwimmen kann? Wie bekomme ich ein gekochtes Ei unversehrt in eine Flasche? Warum ist die Schale so hart? Was passiert, wenn ich ein Ei  in Essig, Salzwasser, Waschmittel oder Öl lege und verändert sich was, wenn ich die Schale vorher mit „Elmex Gelee“ eincreme? Außerdem beschäftigten sich einige Kinder mit der Frage. „Wie kommt das Küken in das Ei?“ Und „Wie kann das Küken in so einem Ei wachsen?“ Und „Wer findet zuerst ein Küken in seinem Ei?“

Auch wir Erzieherinnen fanden die Idee total spannend. Aber wer kann uns dabei weiterhelfen?

Kurzum kontaktierten wir unseren Kleintierzüchterverein in St. Leon. Der Jugendwart, Hr. Komann spendete uns 20 Eier, die wir im Kindergarten in einem Brutapparat ausbrüten. Total gespannt erwarten wir das Schlüpfen der Küken. In einem Kalender wird sichtbar wie viele der 21 Tage, die das Brüten dauert, schon um sind. Täglich wird nachgesehen, wie lange es noch dauert.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Roland Komann, der die Patenschaft für dieses Projekt übernommen hat und freuen uns auf unsere Kindergarten-Küken.

Petra Heiler, Forscherzimmer

Neues aus dem Atelier

 

Große Kunst in Kinderhand - zweiter Teil Joan Miro

Den zweiten Teil unseres Schulanfänger Projektes widmeten wir Joan Miro., der sehr gerne mit Blau, Orange oder Rot malte. Uns fiel auf, dass er eigenartige Figuren malte. Auch zeichnete er gerne Kreise und Sterne. Aus verschiedenen Bildern von Miro suchten sich die Kinder eines aus und versuchten es nachzumalen. Dazu benutzten wir verschiedene Acrylfarben.

Außerdem lernten die Kinder Borsten- und Haarpinsel in den verschiedensten Größen kennen.

 Die gemalten Ergebnisse sind alle wunderschön geworden.

Die Erzieherinnen aus dem Atelier

„Große Kunst in Kinderhand“

 

Mit diesem Motto wollen wir unseren Schulanfängern die Kunst näherbringen.

Bevor es mit dem Malen losging, erfuhren unsere Kinder anhand von verschiedener Kinderkunstbücher einiges über die verschiedenen Kunstepochen. Angefangen im Mittelalter, einer Zeit in der viele Menschen nicht lesen konnten und deshalb Bilder die Bibel erzählen.

Weiter mit der Renaissance, hier ließen sich reiche Menschen und ihre Familien malen, die sogenannten Porträts. Im Stillleben malten die Künstler gerne Gegenstände die still halten, wie z.B. Früchte oder Blumen. Nach dieser Epoche gingen Maler gerne aus dem Atelier ins Freie und malten dort das Leben der Menschen, wie z.B. beim Picknick. In der Klassischen Moderne sehen die Bilder ganz schön wild aus. Hier malen die Künstler oft vereinfachte Formen.

Aus dieser Epochen schauten wir uns ein Bild von Kandinsky genauer an. Im Atelier malten unsere Schulanfänger mit Ölkreide und verdünnter Fingerfarbe ein Teil dieses Werkes nach. Durch das Zusammenkleben der einzelnen Bilder erschufen wir gemeinsam ein großes Kunstwerk, mit dem wir
gleichzeitig das Wir-Gefühl der Schulanfänger stärken.

Andrea Müller, Melissa Oechsler und Susanne Feindler, die Erzieherinnen aus dem Atelier

Lernen mit Lucky und Sola Mia

 

Naturwissenschaftliches Lernen in der Kita – fast jeden Freitag geht es in den Wald!

Lucky und Sola Mia sind bekannt im Kindergarten. Die beiden Hunde gehören Fr. Uhl, einer Erzieherin, die gerade eine Zusatzausbildung zum Thema „Therapiebegleithundeteam“ macht. Durch Lucky und Sola Mia werden soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und die Übernahme von Verantwortung gefördert. In spannenden Situationen lernen die Kinder mehr über Hunde und ihr Verhalten.

Bei den Besuchen der Hunde im Kindergarten erfahren die Kinder die wichtigsten Regeln im Umgang mit dem Hund. Auf ängstliche Kinder wird besonders gut geachtet. Fr. Uhl ist immer anwesend und sorgt für sichere und angstfreie Begegnungen von Kind und Hund.

Zurzeit begleiten Fr. Uhl und die beiden Hunde die Kinder beim Waldspaziergang, der als unser „Sprachspielplatz“ genutzt wird. Dort lernen die Kinder durch aktive Erfahrungen. Die Kindersprache wird durch offene Fragen angeregt. Die Kinder beobachten die Hunde, ihr Verhalten, die Natur in Wald und Feld. Kleinste Waldtiere werden erforscht, Blätter und Rinde gesammelt. Waldfrüchte genau angesehen, probiert, ob man das auch essen kann?

Die Erzieherinnen begleiten das Handeln der Kinder sprachlich unterstützen beim ziehen von Schlussfolgerungen: Lebt ein Baum? Der trinkt Wasser. Mit dem Mund? Er trinkt  mit den Wurzeln. Wenn der Baum keine Wurzeln mehr hat, dann fällt er um. Dann kann er nicht mehr leben.

Stöcke werden gesammelt, aus den Stöcken Häuser und Zelte gebaut. Mehrere Kinder tauschen sich gemeinsam darüber aus, wie man die Stöcke platzieren muss, damit das Zelt nicht umfällt Anschließend wird in den gebauten Behausungen gefrühstückt. Sinnliche Naturerfahrungen werden in Sprache gefasst.

Auch die Hunde werden zwischendurch versorgt und bekommen ihr Frühstück und Wasser zum Trinken.

 

Hoffentlich bringt uns das Jahr noch viele schöne Tage für Waldspaziergänge mit den beiden Hunden.

FUSSBALLPROJEKT des Bewegungsraums

 

Passend zur WM 2014 bot das Bewegungsteam fußballinteressierten Kindern an mitzumachen.

Zuerst verfeinerten die Kinder ihre Ballfähigkeiten bei 4 unterschiedlichen Übungen.

Der Ansturm war so groß, dass 4 Kleingruppen gebildet wurden und los gings:

 

1. Übung: Ball stoppen und weitergeben

Hier bildeten die Kinder zweier Teams und schossen sich vorsichtig den Ball zu. So konnte ein Kind den Ball mit dem Fuß stoppen und dann gezielt an seinen Trainingspartner zurückschießen.

2. Übung: Elfmeterschießen

Auch hier durfte sich jedes Kind einzeln erproben wie treffsicher es war.  Es wurde aus ca. 6 Meter Entfernung auf das Tor geschossen und der Torwart versuchte, einen Treffer zu verhindern.

3. Übung: mit dem Ball laufen

Dabei wurde mit einer leichten Übung angefangen, um dann die Hütchen immer enger zusammenzustellen.  Jedes Kind musste einzeln mit dem Ball um die Hütchen laufen.

4. Übung: Ball abnehmen und verteidigen

Bei der vierten und letzten Trainingseinheit ging es darum zu üben, wie man dem anderen den Ball abnimmt ohne zu faulen. Die Kinder schlossen sich zu viert zusammen, somit gab es pro Mannschaft einen Spieler und einen Torwart, anschließend wurde gewechselt. Die Kinder entwickelten tolle Angriffs- wie auch Abwehrtechniken.

Unser Höhepunkt war ein Abschlussturnier auf dem Fußballplatz des Rheinstraßenspielplatzes. Die Kinder suchten sich die Namen der Gruppen aus. Es wurde entschieden, dass die Mannschaften Namen der Länder  (Deutschland, Brasilien, Niederlande und Argentinien) bekommen. Zur Kennzeichnung der Mannschaften entschieden sich die Kinder für unterschiedliche Trikots.

Es spielten immer zwei Mannschaften gegeneinander und die Gewinner um Platz 1 und 2 und die Verlierer spielten um Platz 3 und 4.

Für alle Kinder war es ein besonderes Ereignis und sie waren mit Eifer und Konzentration bei der Sache. Jeder konnte seine erlernten Ballfähigkeiten unter Beweis stellen und somit seine Mannschaft dem Sieg näher bringen. Ganz am Schluss gab es für jede/n Spieler/in eine besondere Auszeichnung: eine Urkunde und etwas Süßes. Ein sehr schönes und spannendes Projekt für die Kinder und uns Erzieherinnen ist nun zu Ende.

OSTERSTÜNDCHEN 2014 im Kindergarten St. Marien

 

Von Ende März bis Gründonnerstag trafen wir uns immer dienstags und donnerstags zum Osterstündchen im Flur. Mischa der Bär, den die Kinder schon vom Adventsstündchen her kannten, besprach mit den Kindern, was an Weihnachten passiert war und spannte so den Bogen zum „großen Jesus“.

Angefangen beim Leben des 12 jährigen Jesus wurden Geschichten vom Leben Jesu erzählt.

Aufgeteilt in altershomogene Gruppen lauschten die Kinder aufmerksam den Geschichten „Jesus und der Sturm“, Jesus segnet die Kinder“, der Geschichte vom „barmherzigen Samariter“  und vielem mehr.

Den Einzug in Jerusalem spielten die Kinder mit bunten Tüchern und Ostersträußchen zum Winken nach. Ebenso die Fußwaschung und das Letzte Abendmahl bei dem Wein und Brot geteilt wurden.

Lieder und Gebete begleiteten die gemeinsamen Treffen.

Den Abschluss bildete die Auferstehungsfeier mit dem feierlichen Entzünden des Osterlichtes.

Die Kinder lernten, wie viel Gutes Jesus getan und wie er gelebt hat. Dass ein gutes Gefühl dann entstehen kann, wenn man anderen Menschen eine Freude bereitet.

Danach durfte bei der Osterhasenfeier die versteckten Ostergeschenke im Garten gesucht werden.

 

Das letzte Jahr der zukünftigen Erstklässler im Kindergarten St. Marien steht in diesem Jahr unter dem Thema:

 

„WIR SIND SCHULANFÄNGER“

 

Das diesjährige Projekt-Thema soll die Schulanfängerkinder als altershomogene Gruppe besonders fordern.

Es soll ihr Selbstverständnis als zukünftige Schulkinder fördern und ein intensives gegenseitiges Kennenlernen gewährleisten.

Begonnen haben wir deshalb bereits im September mit einem ganz besonderem Ereignis, dem Schulanfängerausflug, auf dem sich die Kinder zum ersten Mal gemeinsam als zukünftige Erstklässler erlebten.

Mit den Wald- und Naturtagen im Oktober,  angeregt vom Forscherzimmer in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund, konnten die Kinder ihre nächste Umgebung erforschen. Sie erkundeten spielerisch mit allen Sinnen die Natur: Durch Bewegung, Geschichten, Rätsel, Forschen und Experimentieren.

 

Fortgesetzt hat sich das Thema Gruppen- und Selbstfindung im November mit dem „SeSiSta – Kurs“. Dort wurde in Rollenspielen Selbstsicherheit, Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein verstärkt.

Das Bauzimmer bot im November, in Zusammenarbeit  mit dem Atelier, „Krippen bauen“ aus Ton, als Weihnachtsgeschenk für die Eltern an.

 

Im Dezember waren unsere künftigen Erstklässler zum ersten Mal in der Schule, um beim Adventssingen teilzunehmen. Eine willkommene Gelegenheit die ehemaligen Kindergartenfreunde wiederzusehen. Ein speziell auf die Schulanfänger zugeschnittenes „Adventsstündchen“ wurde angeboten.

Sie bereicherten auch  unsere Adventsfeier durch ihren Lichterzug in der Kirche.

 

Am 28. Januar besuchte uns die Verkehrspolizei mit der Jugenverkehrsschule, um den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr und auf Ihrem künftigen Schulweg nahe zu bringen. In diesem Zusammenhang beschäftigten wir uns in drei Treffen näher mit dem Thema Polizei und besuchten den Polizeiposten in Wiesloch.

 

Die „erste Hilfe Ausbildung“ erfolgte im März. In verschiedenen Projektschritten:

Wir entdecken unseren Körper

Wir sprechen über Verletzungen

Erste Hilfe Training mit dem DRK

 

Am 29. April wird das Bauzimmer einen Ausflug für die Schulanfänger zur Playmobilausstellung in Speyer anbieten. Im Mai findet unser diesjähriges Sommerfest statt, an dem sich die Schulanfänger mit dem, in den Angeboten bisher gelernten, in einem Lied und einer Ausstellung präsentieren werden.

 

Im Juni bereiten wir uns auf die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession vor.

Ebenso steht die Tresorbesichtigung der Sparkasse an.

 

Im Juli findet die Übernachtung mit einem Feuerwehrbesuch statt. Das Highlight der Schulanfänger überhaupt. Nochmal eine wunderbare Gelegenheit sich als Gemeinschaft zu erfahren, als besondere Gruppe im Kindergarten zu erleben.

Dann natürlich noch die Vorbereitungen zu unserem Abschlussgottesdienst.

 

Nicht zu vergessen die intensiven Sprachfördergruppen für einen Teil der Schulanfänger während des ganzen letzten Kindergartenjahres.

 

Ein ereignisreiches Jahr für unsere künftigen Erstklässler.

Angefüllt mit Besuchen der Kooperationslehrerin Fr. Gans im Kindergarten.

Besuchen in der Schule zum  Kennenlernen für unsere Kindergartenkinder.

Besuchen von Grundschulkindern im Kindergarten zur Vorlesestunde für unsere künftigen Erstklässler.

 

Das sind viele Gelegenheiten sich in der Großgruppe zu erleben, zusammenzufinden und untereinander Kontakte zu knüpfen.

 

Bereichert wird dieses letzte Jahr noch durch spezielle Angebote für die „Großen“ aus den verschiedenen Bildungsbereichen  der Funktionsräume.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern ein bereicherndes, neugieriges und lebhaftes letztes Jahr im Kindergarten.

 

Die Erzieherinnen des Kindergarten St. Marien

Die Kooperationslehrerinnen der Mönchsbergschule