„Der Bus ist schon da“, hörten wir Mia bereits um 8.50 Uhr rufen.

Bei 13 Grad fuhren die Marienkinder und ihre Erzieherinnen mit dem Omnibus und einem lustigen Busfahrer nach Mannheim in den Luisenpark.

Weil es so kalt war und manche Kinder richtig froren, wärmten wir uns zuerst im warmen Pflanzenschauhaus mit den Leguanen, Riesenschildkröten, Schlangen, Affen, den Aquarien und zum Schluss im wunderschönen Schmetterlingshaus.

Aufgewärmt konnten wir wieder ins Freie gehen auf den Burgspielplatz mit der Riesenrutsche. Als es Zeit zum Weitergehen war, sagte Milow: „Ich möchte die Kaninchen sehen. Ich war nämlich schon mal mit meinem Bruder und meiner Mama im Luisenpark.“  Nach dem Bauernhofbesuch entdeckten wir einen Platz für unser Gruppenfoto und anschließend ging es weiter über die Wackelbrücke. Ganz erstaunt stellte Luisa fest: „So arg wackelt die ja gar nicht!“

„Für was ist eigentlich das Geld, das wir mitnehmen sollten und reicht es für ein Eis?“ war die besorgte Frage von Rafael. Jetzt wurden wir schon von den ersten Sonnenstrahlen gewärmt.

Und genau da entdeckten wir das Kiosk. Nach dieser Stärkung waren alle wieder fit für den Spielplatz mit dem Trampolin.

Leonard fragte ungeduldig: „Wann endlich fahren wir mit dem Boot?“ Ruckzuck packten die Kinder ihre Siebensachen, und die Boote brachten uns bis fast zum Ausgang des Luisenparks. Auf dem Wasser war Marlon begeistert von den Karpfen mit ihrem großen Mund, Anastasia gab den Enten eigene Namen: „Kella, Mella, Pella, Lella.“ Taer rief: „Da ist eine Papa-Ente“ und alle bewunderten den wunderschönen Entenvater.

 

Bei der Heimfahrt im Bus war es ganz still. Wer sich genau umsah, bemerkte einige müde und auch schlafende Kinder und zufriedene Erzieherinnen, die sich über die tolle Gruppe von 24 SchulanfängerInnen freuten!

 

Der Bürgermeister zu Besuch im Kindergarten

Nachdem sich unsere diesjährigen Schulanfänger im Mai und Juni mit dem Thema „Wahlen“ beschäftigt hatten, besuchten wir nach den Kommunalwahlen unter Führung von Anne Saladin das Rathaus.

Damals hatten wir für den Bürgermeister einige Fragen vorbereitet, aber leider war er bei einem Termin außer Haus, so dass die Schulanfänger nicht mit ihm sprechen konnten. In der Hoffnung trotzdem irgendwann eine Antwort auf unsere Fragen zu bekommen, gaben wir den Fragenkatalog im Sekretariat ab.

Umso größer war die Freude der Kinder und Erzieherinnen, als sich der Bürgermeister Dr. Eger im Kindergarten zu Besuch ankündigte. Gerne wollte er die Fragen persönlich beantworten.

Einige Schulanfänger bereiteten das Teamzimmer als Besprechungsraum mit Getränken vor, Wiesenblumen als Willkommensgeschenk wurden von den Kindern mitgebracht.

Die drei Schulanfängersprecher holten den Bürgermeister an der Eingangstür ab und begleiten ihn in unser Teamzimmer. Dort beantwortete er geduldig und kindgerecht alle gestellten Fragen.

 

Eine Auswahl davon:

 

Wie wird man Bürgermeister?

Was müssen die Rathausmitarbeiter für den Bürgermeister machen?

Fährt der Bürgermeister mit dem Bus, dem Auto oder dem Fahrrad zur Arbeit?

Warum heißt der Bürgermeister Bürgermeister?

Warum arbeitet der Bürgermeister im Rathaus und nicht in einem normalen Haus?

Wie heißt der Bürgermeister mit Vornamen?

 

Nach fast einer Stunde waren alle Fragen zur Zufriedenheit der Kinder beantwortet. Mit einem Lied und den Wiesenblumensträußen wurde Hr. Dr. Eger wieder von den Kindern verabschiedet.

 

Lieber Bürgermeister, vielen Dank für Ihre Zeit!

Die Schulanfänger der Kita St. Marien

Forschen und Experimentieren macht in jedem Alter Spaß

Diese Erfahrung machten Eltern, Großeltern und Freunde des Kindergartens mit ihren Kindern.

Vulkane sprudeln lassen, Raketenexplosionen, Experimente mit Farben, Geheimschrift und frisch gebrühten Kaffee herstellen, waren einige der Möglichkeiten, die sich den Besuchern des Sommerfestes boten.

 

Im Bauzimmer konnte mit unterschiedlichsten Materialien Türme gebaut werden. Anschließend wurde gemessen, wie hoch es Eltern und Kinder gemeinsam geschafft hatten. Im Garten wurden Nägel in Hölzer eingeschlagen. Montessori Material stand im Rollenspielzimmer zum Ausprobieren und Entdecken zur Verfügung. Wer wollt konnte auch Informationen über die Montessori Pädagogik bekommen.

 

Im Krippenzimmer schließlich warteten leckere Obstböden und Obst auf ihre Verarbeitung durch Kinder und Eltern. Eingeleitet wurde das Fest durch den Begrüßungskreis aller Kinder aus der Kita St. Marien.

Eulen aus der Marienkäfergruppe trieben dort ihr Unwesen, Piraten aus der Mäusegruppe kämpften und tanzten und zeigten ihre Akrobatik. Die Begrüßung im Kreis übernahmen die Elefantenkinder musikalisch, während die Pandabären ihrer Familie ein Lied sangen. Die Kinder der Hasengruppe verzauberten alle Sommerfestbesucher in Tiere, bevor die Sonnengruppe zu einem in die Hüften gehenden Samba einlud.

 

Das Regenbogenlied zum Elterntag leitete zur Verabschiedung der langjährigen Elternbeiratsvorsitzenden Maja Heise über. Sechs Jahre lang, die längste Zeit, die ein Elternbeirat je geschafft hat, war sie ununterbrochen an der Spitze des Elternbeirats. Kindergarten und die Elternbeiräte überreichten einen Gutschein und einen Blumenstrauß als Dankeschön.

 

Den Abschluss eines angefüllten Sommerfest Tages machten die Blinklichter mit dem Puppentheater „Michel aus Lönneberga“, der alle Kinder begeisterte.

 

Das wunderschöne Wetter, das wir zum Glück hatten, bot die Möglichkeit im Garten ausgiebig zu picknicken und das leckere Buffet der Eltern zu genießen.

 

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Ulrike Lechnauer Müller

Marte Meo Elternabend der „Sprachkita Kath. Kindergarten St. Marien“ in St. Leon

Ob ein Kind stark und selbstbewusst wird, hängt entscheidend davon ab, wie ein Erwachsener mit ihm im Alltag umgeht: Wie er oder sie mit dem Kind spricht, auf seine Bedürfnisse eingeht und ihm genügend Zeit zum „Selbermachen“ zugesteht.

Am Dienstag, den 7. Mai fand ein „Marte Meo Informationsabend“ für unsere Eltern des Kindergarten St. Marien statt.

Seit 2016 nehmen wir an der Bundesoffensive „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert vom Bundesfamilienministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend teil.

Mit einer halben Fachkraftstelle und finanziellen Mitteln vom Bundesfamilienministerium unterstützt, war es uns möglich, die sprachliche Entwicklungsbegleitung mit der Marte Meo Methode in unserer Kita zu verankern.

 

Nach unseren Fortbildungstagen zum Marte Meo Eltern-Einladungsprogramm möchten wir unseren Eltern hilfreiche Informationen in die Hand geben, wie sie ihr Kind selbst im Alltag unterstützen können.

Frau Menges, Fachkraft für sprachliche Bildung, Marte Meo Kollegen- und Fachberaterin und Marte Meo Elternberaterin empfing mit Unterstützung der Marte Meo Praktitioner aus dem Kita-Team Claudia Werle, Jessica Fleck und Hannah Förderer unsere interessierten Eltern.

 

Mit einer Präsentation bekamen die Eltern einen Einblick darüber: Was ist Marte Meo? Wie können sie damit ihr Kind in seiner Entwicklung unterstützen? Warum ist die Methode so gut für ihr Kind?

 

Anhand der Videosequenzen konnten sie erkennen, wie das Kind schon im Kleinstkindalter durch die Interaktion mit den Eltern ein gutes Selbstbild, Kontakt- und Kooperationsmodelle entwickelt. Das Kind in seiner Persönlichkeit zu unterstützen, sodass es ein erfülltes Leben bekommt, ist das größte Geschenk, das Eltern ihrem Kind geben können.

 

Eine weitere wichtige elterliche Fähigkeit das „Positive Leiten“ wurde nun genau unter die Lupe genommen.

Wie leite ich ein Kind durch alltägliche Situationen, gebe ihm Sicherheit und Struktur, so dass es selbsttuend zum Ziel kommt? Anhand von Videosequenzen und den Erläuterungen der Marte Meo Fachberaterin Doris Menges wurde dies für die Eltern sichtbar.

Sie erkannten, welche grundlegenden Fähigkeiten ihr Kind dadurch für sein Leben lernt.

Und bekamen hilfreiche Informationen für ihren Alltag wie positives Leiten geht. An dieser Stelle wurden Fragen der Eltern und Lösungswege erörtert.

 

Wir hoffen Sie konnten viele Anregungen für ihre Erziehungsarbeit im Alltag mitnehmen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den interessierten Eltern. Wir freuen uns schon auf ihre Rückmeldungen.

Hospitation interessierter Erzieherinnen der Sancta Maria Berufsfachschule

im Kath. Kindergarten St. Marien in St. Leon

Neues aus unserer Sprachkita, St. Marien in St. Leon

Seit einiger Zeit besuchen uns Erzieherinnen aus der Weiterqualifikation zur Spracherzieherin der Sancta Maria Berufsfachschule in Bruchsal. Im Mai kamen fünf interessierte angehende Spracherzieherinnen zu uns zur Hospitation.

 

Unsere Kita-Leiterin Ulrike Lechnauer-Müller führte die Erzieherinnen durch unser Haus und erklärte die organisatorischen, wie auch pädagogischen Inhalte und Abläufe unserer Kita-Arbeit im situationsorientierten Ansatz mit Stammgruppen und Funktionsräumen. Schon beim Empfang, den Gruppenlisten, der großen Magnetwand mit den Piktogrammen der Funktionsräume und den Magnetpins der Kinder wurden viele Fragen gestellt. So einige Aha-Momente wurden geäußert.

Beim Rundgang durch die Funktions- bzw. Gruppenräume waren in den Gesichtern begeisterte Momente zu lesen und es wurde viel fotografiert. Der schöne große Garten mit Fußballplatz, Spielburg, Bauwagen, Schildkrötengehege, Fahrzeugstraße … wurden bewundert. Auch der Krippenanbau mit eigenem Garten wurde beim Rundgang begutachtet.

Zum Anschluss übernahm Doris Menges, die Fachkraft für sprachliche Bildung, die Besucher und informierte mit einer Präsentation über die Umsetzung der alltagsintegrierten Bildungsarbeit mit der Bundesoffensive „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, gefördert vom Bundesfamilienministerium.

 

Sie berichtete von der Arbeit mit der Marte Meo Methode, der schrittweisen Ausbildung aller Erzieherinnen zum Marte Meo Practitioner und deren Entwicklungsunterstützung für Kinder in ihrer Persönlichkeits- und Sprachentwicklung. Die Spracherzieherinnen waren sehr interessiert und stellten viele Fragen zur Sprachlichen Bildungsarbeit, sowie der Umsetzung der Sprachförderung im Spatz- Programm des Landes Baden-Württemberg.

 

Bei solch spannenden Themen verrann die Zeit wie im Fluge. Mit vielen neuen Anregungen verabschiedeten sich die angehenden Spracherzieherinnen und überraschten uns mit einem kleinen Präsent.

Wir danken den Spracherzieherinnen für ihr großes Interesse und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Unsere Kita nimmt seit Januar 2016 im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil.

 

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung.

Durch die finanziellen und zeitlichen Ressourcen, die uns dieses Bundesprojekt zur Verfügung stellt, ist es und gelungen 23 Erzieherinnen unserer Einrichtung zum Marte Meo Practitioner auszubilden. Sie begleiten seitdem Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung mit der Marte Meo Methode im Kita-Alltag.

 

Marte Meo ist Entwicklungsunterstützung mit Videographie. In der Videosequenz schauen wir auf die Kompetenzen und Fähigkeiten des Kindes, um seine Ressourcen aufzugreifen, das Kind zu ermutigen und dadurch neue Entwicklungsprozesse anzuregen. Anschießend betrachten wir seine individuellen Bedürfnisse und die Kommunikationsstrukturen. Dadurch unterstützen die Erzieherinnen ganz gezielt die Kinder mit den Marte Meo Basiselementen im Kita-Alltag. Die Erfolge sind herausragend.

 

In einer zweiten Umsetzungsphase haben wir begonnen den Eltern diese gute Arbeit zu zeigen. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns mit Marte Meo in Elterngespräche ein.

Mit zwei Fortbildungstagen der Marte Meo Supervisorin Gabriele Ries am 11. Januar und am 13. April 2019 wurden die Grundlagen zum Marte Meo Eltern-Einladungsprogramm gelegt.

Die Erzieherinnen verbuchten mit den bereits geführten Marte Meo Elterngesprächen schon sehr gute Erfahrungen. Sehr engagiert werden die Elterngespräche mit den Grundlagen von PädQuis aus dem Bundesprogramm und Marte Meo weiterentwickelt.

 

Wir sind dankbar, dass wir die Chance bekommen haben an der Bundesoffensive Sprach-Kitas teilnehmen zu können und freuen uns auf eine gelungene Fortführung 2019 und 2020.

 

Kath. Kindergarten St. Marien, St. Leon

Leiterin Ulrike Lechnauer-Müller

Ausflug der St.Marien Kindergarten Schulanfänger zum Luisenpark

Eine Busfahrt die ist Lustig, eine Busfahrt die ist schön…

 

Ganz unter diesem Motto und voller Vorfreude, stiegen unsere Schulanfänger am Donnerstag den 20.09.18 in den großen Reisebus. Das Ziel: Der Luisenpark.

 

Schon die Busfahrt war für viele ein tolles Erlebnis und die Freude wurde noch viel größer, als wir im Park ankamen. Damit wir gestärkt den Luisenpark erkunden konnten, hatten wir einen Frühstücksstopp am Burgspielplatz eingelegt. Anschließend ging es an den Krokodilen vorbei, weiter in das Schmetterlingshaus. Doch nicht nur die Schmetterlinge begeisterten die Kinder, sondern auch die Aquarien mit den verschiedensten Fischen und anderen Wasserbewohner. Besonders die Schlangen und anderen Reptilien, hatten es unseren Kindern angetan. Unser nächstes Ziel war der Wasserspielplatz, denn der Wettergott hatte es sehr gut mit uns gemeint. Die Sonne strahlte um die Wette mit den Kindern. Ausgiebig erkundeten die Kinder dann den Wasserspielplatz und genossen ihn in vollen Zügen. Natürlich durfte zur Erfrischung ein leckeres Eis nicht fehlen.

Der krönende Abschluss eines wunderschönen Tages, war schließlich unsere Bootsfahrt.

Zufrieden und auch ein wenig müde stiegen die Kinder wieder in den Bus Richtung St. Leon und sprangen ihren schon ihren Eltern vor dem Kindergarten in die Arme.

Ein Gesprächsprotokoll nach einem Besuch der Schulanfänger im Naturkundemuseum Karlsruhe:

 

Was hat euch gefallen? Was war interessant?

 

Ismail:  „Mir haben die Dinosaurier gefallen.“

Finn:   „Ein Dino hat ein Segel am Rücken, damit er es schön warm hat in der Sonne.“

Nick:  „Mir hat die Busfahrt gut gefallen.“

Erdal: „Dort gab es echte Spinnen.“

Elisabeth: „Es gab ein Wildpferd, das ist groß und schnell.“

Romy und Nayla: „Es gab auch kleine Pferde, so groß wie ein Reh.“

Nils:  „Es gab einen Fleischfresser Dino. Das war eine Nachbildung. Der echte ist in Amerika.

Es gab echte Schalen von Dinoeiern. Ein echter Flugdinosaurier hing an 8 dünnen Fäden.
Der war 10 Meter lang.“

Aron: „Der war noch länger als zehn Meter, der war noch länger wie eine Kinderreihe aus 15 Kindern
und der Raum war extra hoch.“

Aron und Elisabeth:  „An einem dünnen Seil hingen tote Fledermäuse mit dem Kopf nach unten.

Die waren    ausgestopft. Da gab es eine Dachsfamilie, die war ausgestopft.“

Levian: „Die Fledermäuse haben sich nicht bewegt.“

Romy, Nayla und Anneli: „Wir haben ein ausgestopftes Wildschwein und eine Ente gesehen und durften sie      streicheln. Hinter dem Ohr und am Popo waren schon kahle Stellen beim Wildschwein, da war es abgestreichelt.“

Tuana:  „Die leuchtenden Kristalle waren schön.“

Anneli: „Die Frau hat gesagt, man darf manches nicht anfassen sonst geht es kaputt oder der Alarm geht los.“

Paul:   „Man darf nicht an die Scheibe klopfen. Da war ein Tintenfisch.“

Maren:  „Da waren Seesterne und Seepferdchen. Ein Seestern klebte an der Scheibe.“

Romy: „Wir haben Seepferdchen gesehen und durften es anfassen.

Das Babyseepferdchen nicht. Der Hai hieß Karli.“

Paul:  „Der Spitzschwanzrochen und der Stachelrochen war giftig.“

Romina: „Wir haben auch ein Krokodil gesehen.“

Isa:  „Da waren Ohrenquallen. Die kann man erkennen an den   vier runden Dingern am Bauch.“

Amiya:  Sie erklärt anhand eines Fotos, warum die Quallen  Ohrenquallen heißen. Die vier runden Dinger am Kopf    sehen aus wie Ohren.

Elisabeth:  Die Quallen bestehen hauptsächlich aus Wasser.

Isa:   „Deshalb sind die auch so wabbelig und schwabbelig. Eine Schabe sollte verfüttert werden, büchste aber aus   und lief am großen Aquarium herum.“

 

Das war ein guter Ausflug!

„Wie schütze ich mein Kind – SeSiSta (selbstbewusst, sicher, stark) –

Ein Kurs für unsere Schulanfänger“ im Kindergarten St. Marien

 

Im gerade beendeten Kurs lernten die erste Gruppe unserer neuen Schulanfänger gemeinsam mit
Lena Mörixbauer alterstypische Gefahren zu erkennen, sie einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

 

Es ging um Fragen wie:

- Wie kann ich mit Angst und Aggression umgehen?

- Was sind gute, was sind schlechte Geheimnisse?

- Was ist ein Geschenk?

- Was muss ich tun, wenn mich jemand auf dem Schulweg anspricht oder locken will?

- Wo bekomme ich Hilfe?

- Was kann ich bei Belästigung oder Erpressung im Schulhof tun?

- Wie kann ich mich wehren?

- Was sind gefährliche Situationen und wie kann ich sie bewältigen?

- Auf was muss ich achten, wenn ich alleine zu Hause bin?

 

In spielerischer Umsetzung erlebten die Kinder, dass Selbstbehauptung und Selbstverteidigung viel Spaß und Mut macht. Mit Begeisterung übten die Kinder unter anderem in Rollenspielen Verhaltensregeln ein, die dazu beitragen sollen, Ihre Selbstsicherheit zu stärken.

 

So zum Beispiel die vier Grundregeln:

 

1. Spricht mich jemand an, geh ich einfach weiter dann!!

2. Mama oder Papa müssen immer immer immer wissen wohin ich gehe und mit wem ich gehe!!!

3. Greif mich, dann beiß ich!!!

4. 1, 2, 3 ich bin frei!!!

 

Bedanken möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei den Personen und Firmen, die uns bei diesem Kurs für unsere Schulanfänger finanziell unterstützt haben:

 

Thome Elektrotechnik

Sparkasse St. Leon

Malerbetrieb Klaus Oechsler

Eulen Apotheke

Dr. Stephan Harbarth

Spiess Elektro Markt

 

Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Besuch der Verkehrspolizei bei den Schulanfängern

 

Die Verkehrspolizisten Herr Bopp und Herr Kövelein kamen in unsere Einrichtung, um mit den Schulanfänger die Regeln im Straßenverkehr als Fußgänger zu erläutern. Wir trafen uns alle im Turnraum. Zuerst stellten sich die beiden netten Polizisten vor, dann die Kinder.

Anhand einer Bildergeschichte von Janosch mit Tiger und Bär beschrieb Herr Bopp verschiedene Verkehrssituationen, die uns als Fußgänger tagtäglich begegnen. Nachdem die theoretische „Schulung“ beendet war, ging es zum praktischen Teil über. Das Wetter spielte mit und wir marschierten zum Fahrzeug der Jugendverkehrsschule. Die Kinder durften einen Blick ins Innere werfen und entdeckten jede Menge Fahrräder. Leider nicht für uns! Die eigentliche Übung fand am Fahrzeug selbst statt. Da lernten die Kinder wie sie an einem parkendem Auto vorbei und über die Straße laufen können. Danach marschierten wir zum Zebrastreifen in der Kirrlacherstraße. Nach vielen „richtig über die Straße gehen“ kehrten wir zum Kindergarten zurück.

Zum Abschluss trafen wir uns nochmals alle im Turnraum, dort gab es noch ein tolles Malbuch!

Mit einem Herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir die Polizisten.

 

 

Wie wir die Straße richtig überqueren:

Nie die Straße hinter einem geparkten Fahrzeug überqueren! Wir sehen nicht, ob ein Fahrer im Wagen sitzt und losfahren will. Wenn er rückwärts fährt sieht er uns Kinder nicht, weil wir noch zu klein sind.

 

Immer die Straße an der Vorderseite des Fahrzeugs überqueren!

Wir sehen ins Innere des Wagens und erkennen ob ein Fahrer darin sitzt. Dieser kann uns nun auch sehen! Wir gehen bis zum Scheinwerfer auf die Straße, machen einen langen Giraffenhals, und schauen nach links-rechts-links-rechts. Wenn kein Auto kommt, dürfen wir gehen.

 

Bordstein ist Haltestein!
Immer wenn wir eine Straße überqueren bleiben wir am Bordstein stehen, schauen nach links und rechts (2x).

 

Bordstein ist Haltestein- gilt auch am Zebrastreifen!
Bevor wir die Straße überqueren bleiben wir am Bordstein stehen, schauen nach links-rechts-links-rechts.
Wenn kein Auto kommt, oder die Autos halten, können wir rüber gehen.

Die DLRG im Kindergarten

 

Wir bekamen Gäste!

Am Donnerstag, den 22.06. kamen zwei Besucher der DLRG mit ihrem Einsatzfahrzeug zu uns. Die Schulanfänger und alle interessierten Kinder konnten zuerst zuhören, zuschauen und etwas über
die DLRG und ihre Aufgaben erfahren. Tabea und Christoph Probst zeigten im Anschluss die schillernd leuchtende Einsatzkleidung.

 

In zwei Gruppen wurden danach das Fahrzeug und der große Sanitätsrucksack erkundet. Dabei spürten die Kinder selbst, wie Luft aus der Sauerstoffflasche strömt oder sie konnten sich den Blutdruck messen lassen. Im Fahrzeug durfte jeder einmal auf dem Fahrersitz sitzen und das Blaulicht anschalten.

Das Highlight war die Sirene, die ebenfalls kurz zum Einsatz kam.

Später öffneten sich die beiden Rücktüren des Einsatzfahrzeugs und die Taucherkleidung der Einsatztaucher kam zum Vorschein.

 

Der Besuch hat allen Kindern sichtlich Spaß gemacht.

Herzlichen Dank an Tabea Gruber und Christoph Probst,
die dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Kinder aus der Kita St. Marien schmücken den Osterstrauß der Sparkasse.

 

Herzlichen Dank an die Sparkasse für die 100.-€ Spende an den Kindergarten.

 

Wir haben uns sehr gefreut!

Im Natur- und Forscherzimmer 
kann man tolle Sachen machen ... Kindergartenkinder beschäftigen sich mit vielen Fragen des täglichen Lebens und mit Fragen aus der Umwelt. Zum Beispiel: „Wie sieht ein Wespennest aus?“ „Wie bauen Wespen ihr Nest?“ „Was macht die Wespe im Winter?“

Das alles und noch viel mehr beschäftigt Kinder. Mit Hilfe von Fachliteratur oder dem Internet versuchen wir kindgerechte Antworten auf die Fragen zu finden. Beim wöchentlichen Waldspaziergang erleben die Kinder die Natur im Wandel der Jahreszeiten. Schon auf dem Weg gibt es interessante Fußspuren, die genau untersucht werden müssen, dann wird philosophiert, von wem oder was sie stammen können.  Das ist besonders spannend! Warum sieht man heute das Spinnennest so gut? woher kommen die Tautropfen? Wo ist die Spinne?

Diesen Fragen der Kinder wollen wir Gehör schenken und gemeinsam Antworten finden. In der Natur bzw. im Wald können die Kinder, ohne viele äußere Reize in ihr Spiel versinken und viele Erfahrungen machen. Auf Bäume klettern, balancieren, Tiere entdecken, große Holzstöcke sammeln und vieles mehr.

 

Beim Waldausflug begleitet uns der Hund Sola Mia. Ganz besonders spannend für die Kinder ist es, den Hund an der Leine zu führen, ihm Leckerlies zu verstecken, oder ihn zu streicheln. Hier lernen die Kinder achtsam mit Tieren umzugehen.

 

Am Ende des Waldtages sind die Kinder immer ausgelastet und zufrieden!!!